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17.06.2015

Nach einigen Tests nahmen wir am letzten Dienstag an der CBRN-Übung (chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear) des Zivilschutzes Trient teil. Angenommenes Szenario war der Einsturz eines Krankenhauses und die anschließende Bergung von strahlendem Material. Sofort nach Eintreffen unseres Surveying Robots wurde dieser für einen Messflug zur Erstellung eines Orthofotos in die Luft geschickt. So konnten für die weiteren Missionen aktuelle Überblicksdaten zur Verfügung stellen. Etwa 10 Minuten nach Landung des Kopters war das Orthofoto des vier Hektar großen Übungsgebietes fertig berechnet.

 

Als nächstes wurde der Eagle mit einer RGB-Kamera zur visuellen Erkundung der Lage ins Übungsgebiet geschickt. In etwa 25 Metern Höhe wurden eine Reihe von Schrägfotos geschossen und an die Einsatzleitung übertragen. Währenddessen wurde von einem Bodentrupp unter Zuhilfenahme von Messgeräten die sogenannte gelbe Zone mit erhöhten aber nicht lebensbedrohlichen Strahlungswerten definiert. Innerhalb dieser flog unser Oktokopter mit einem Strahlungsmessgerät ein automatisches Suchmuster. Die Daten des Sensors wurden in Echtzeit an die Einsatzleitung übertragen, welche anhand des Orthofotos und der Echtzeit-Positionsübertragung der Drohne den Ort der höchsten Strahlung identifizieren konnte. Der Eagle wurde nun zur Feinsuche manuell an jene Stelle dirigiert um dem Bodentrupp einen Anhaltspunkt für die Abgrenzung der roten Zone mit zu geben.

 

Letzter Teil der Übung war die Suche nach einer verletzten Person mit einer IR-Kamera. Dazu wurde der Surveying Robot umgerüstet und mit einer Optris PI640 lightweight bestückt. Wiederum wurde die Mission automatisch geflogen und das IR-Bild live zur Einsatzleitung übertragen. So wurde die verletzte Person schnell in einem Kellereingang gefunden und von vier Mann der Feuerwehr Trient abtransportiert.

 

Unsere unbemannten Flugsysteme konnten bei dieser Übung ihre schnelle Einsatzbereitschaft, hohe Vielseitigkeit, rasche Umrüstbarkeit und einfache Bedienung unter Beweis stellen. Dies beeindruckte nicht nur die etwa 30 Zuschauer von Militär und Rettungsorganisationen aus ganz Norditalien, sondern vereinfachte und beschleunigte auch die Arbeit der Einsatzkräfte.

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